Glücksspiel-Survey 2025 zeigt stabile Teilnahmequoten und erhöhte Risiken bei jungen Männern
Geschrieben von Nils Vogel · 15.5.2026

Glücksspiel-Survey 2025 zeigt stabile Teilnahmequoten und erhöhte Risiken bei jungen Männern

Der Glücksspiel-Survey 2025, der am 11. März 2026 veröffentlicht wurde, liefert detaillierte Einblicke in das Verhalten von Erwachsenen in Deutschland beim Spielen um Geld und die damit verbundenen Risiken, wobei die Erhebung zwischen August und November 2025 durchgeführt wurde und über 36 Prozent der Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren mindestens einmal in den zwölf Monaten zuvor an Geldspielen teilgenommen haben, während 2,2 Prozent Anzeichen einer Glücksspielstörung aufweisen, was besonders bei jungen Männern zwischen 18 und 25 Jahren mit 4,6 Prozent sowie bei Spielern von Live-Sportwetten mit 27 Prozent auffällig hoch ausfällt und stabile Raten im Vergleich zu den Erhebungen der Jahre 2021 und 2023 belegt.
Teilnahme am Glücksspiel und allgemeine Trends
Forscher haben in diesem Survey ermittelt, dass die Beteiligung am Glücksspiel in Deutschland weiterhin auf einem konstanten Niveau liegt, da die Daten zeigen, dass ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung regelmäßig oder gelegentlich um Geld spielt, während die Auswertung verschiedene Formen von Glücksspielen einbezieht und die Ergebnisse auf repräsentativen Stichproben basieren, die das Verhalten in den Monaten vor der Befragung erfassen, sodass Beobachter feststellen können, wie sich die Prävalenz über die Jahre hinweg kaum verändert hat und damit anhaltende Muster in der Nutzung von Angeboten wie Sportwetten und anderen Spielen deutlich werden.
Experten betonen, dass diese Stabilität auf eine etablierte Nachfrage hinweist, die trotz regulatorischer Anpassungen bestehen bleibt, und die Zahlen verdeutlichen, wie sich die Beteiligung auf unterschiedliche Altersgruppen verteilt, wobei breitere Trends in der Gesellschaft sichtbar sind, die durch die Erhebungsmethodik der Jahre 2021 und 2023 bestätigt werden.
Höhere Risiken in bestimmten Gruppen
Besonders auffällig sind die erhöhten Raten von Anzeichen einer Glücksspielstörung unter jungen Männern im Alter von 18 bis 25 Jahren, wo die Quote bei 4,6 Prozent liegt, während Spieler von Live-Sportwetten mit 27 Prozent ein deutlich gesteigertes Risiko aufweisen, und die Forscher haben diese Gruppen genauer analysiert, um die Faktoren zu identifizieren, die zu solchen Ausprägungen führen, wobei Daten aus dem Survey 2025 zeigen, dass diese demografischen Segmente stärker betroffen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Die Auswertung hebt hervor, dass Live-Sportwetten mit ihrer schnellen und interaktiven Natur zu höheren Problematiken beitragen können, und Beobachter notieren, wie solche Formen des Spielens speziell bei jüngeren Teilnehmern an Beliebtheit gewinnen, was die Notwendigkeit für gezielte Präventionsmaßnahmen unterstreicht, ohne dass die Gesamtquote der Störungen seit den früheren Surveys signifikant gestiegen ist.
Vergleich mit früheren Erhebungen und aktuelle Entwicklungen bis Mai 2026
Ein direkter Vergleich mit den Surveys aus 2021 und 2023 offenbart, dass die Teilnahmequoten stabil geblieben sind, da die Zahlen kaum Abweichungen zeigen und somit auf eine kontinuierliche Präsenz des Glücksspiels in der deutschen Gesellschaft hinweisen, während in den Monaten bis Mai 2026 weitere Diskussionen über Prävention und Regulierung auf Basis dieser Daten geführt werden, und die Forscher haben die Konsistenz der Ergebnisse als Indikator für tief verwurzelte Verhaltensmuster interpretiert, die sich nicht schnell ändern.
Die Erhebung deckt zudem Aspekte wie die Verbreitung von Sportwetten ab, und die Statistiken legen nahe, dass diese Kategorie nach wie vor eine zentrale Rolle spielt, wobei die Risiken bei Live-Varianten besonders hervorgehoben werden, sodass die Daten als Grundlage für weiterführende Analysen dienen, die in den folgenden Monaten relevant bleiben.
Auswirkungen und weitere Beobachtungen
Die im Survey 2025 gesammelten Informationen liefern wertvolle Einblicke für Fachleute und Behörden, da sie aufzeigen, wie sich Glücksspiel und potenzielle Störungen über verschiedene Segmente verteilen, und die Ergebnisse deuten darauf hin, dass gezielte Ansätze notwendig sind, um Risikogruppen besser zu erreichen, während die stabile Gesamtsituation im Vergleich zu früheren Jahren zeigt, dass keine dramatischen Verschiebungen eingetreten sind, obwohl bestimmte Untergruppen wie junge Männer und Live-Sportwettenspieler überdurchschnittlich betroffen bleiben.
Beobachter haben zudem festgestellt, dass die Erhebungsperiode von August bis November 2025 repräsentative Einblicke in saisonale Muster ermöglicht hat, und die Veröffentlichung im März 2026 hat diese Erkenntnisse zeitnah verfügbar gemacht, sodass sie bis in den Mai 2026 hinein als Referenz für Diskussionen und Maßnahmen dienen können.
Schlussfolgerung
Der Glücksspiel-Survey 2025 fasst wesentliche Fakten zum Verhalten der deutschen Bevölkerung zusammen und unterstreicht die anhaltende Relevanz von Prävention, da die ermittelten Quoten von über 36 Prozent Teilnahme und 2,2 Prozent Risikoanzeichen sowie die höheren Werte bei jungen Männern und Live-Sportwetten auf bestehende Herausforderungen hinweisen, die sich seit 2021 und 2023 kaum verändert haben, während weitere Entwicklungen in den kommenden Monaten die Umsetzung dieser Erkenntnisse beeinflussen werden, und die Daten bleiben eine wichtige Grundlage für faktenbasierte Betrachtungen des Themas. Der vollständige Bericht bietet zusätzliche Details zu diesen Statistiken.